Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Psychologische Beratung

  • Wer kann zu ihrer Beratungsstelle kommen?
    Grundsätzlich stehen die Beratungsstellen allen offen, die psychologische Beratung suchen.
    Die evangelischen Beratungsstellen arbeiten meist als so genannte integrierte Beratungsstellen. Das heißt, Sie finden Erziehungs- und Familienberatung sowie Ehe- und Lebensberatung unter einem Dach, oft auch noch die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung. Bitte klären Sie durch einen Anruf in der von Ihnen ausgewählten Beratungsstelle, ob Sie dort die für Ihre Fragen richtige Beratung bekommen können.
    Psychologische Beratungsstellen sind für einen bestimmten Landkreis zuständig. Bewohner eines Nachbarlandkreises werden deshalb in der Regel an eine örtlich zuständige Beratungsstelle verwiesen.
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  • Wie finde ich heraus, welche Beratung für mich richtig ist?
    In einem Erstgespräch klären wir Ihre Sorgen und Probleme, Erwartungen und bisherige Lösungsversuche ab und erläutern die Möglichkeiten Psychologischer Beratung – auch im Unterschied zu Psychotherapie.
    Wir sprechen gemeinsam mit Ihnen ab, ob eine Weiterberatung sinnvoll ist, und wenn ja, um welche Themen und Ziele es gehen soll, wer gegebenenfalls mit einbezogen werden kann.
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  • Wo finde ich eine Beratungsstelle in meiner Nähe?
    Unter der Seite Beratungsstellen finden Sie alle Evangelischen Psychologischen Beratungsstellen in Württemberg.
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  • Wie viel kostet eine Beratung an ihrer Beratungsstelle?
  • Die Arbeit der Beratungsstellen wird aus Kirchensteuern bezahlt. Hinzu kommen in der Regel Mittel des Landes und der Kommunen und Kreise. Für Sie als Ratsuchende ist die Beratung im Bereich Erziehung- und JUgendberatung kostenlos.
    Bei der Ehe- und Lebensberatung ist das erste Beratungsgespräch kostenlos. Für die Weiterarbeit besprechen wir mit Ihnen eine Eigenbeteiligung, die sich nach Ihren Möglichkeiten richtet. Im Normalfall sind dies 1% des verfügbaren monatlichen Nettoeinkommens.
    Es gilt: Keine Beratung soll aus Kostengründen unterbleiben! 
    (Allerdings gehen die zur Verfügung stehenden Gelder auf allen Ebenen zurück. Viele Beratungsstellen haben deshalb Fördervereine gegründet und freuen sich auch sonst über Spenden. Mit Ihren Spenden helfen Sie, dass die Arbeit auch den Ratsuchenden noch angeboten werden kann, die nach Ihnen die Beratungsstelle aufsuchen. Wenn Sie spenden können und wollen, erhalten Sie eine Spendenquittung, die Sie mit Ihrer Steuererklärung einreichen können.)
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  • Was passiert, wenn ich einen Beratungstermin kurzfristig absagen muss?
    Wenn Sie absehen können, dass Sie einen Beratungstermin nicht wahrnehmen können, sollten Sie diesen spätestens zwei Tage vorher absagen. Fall dies nicht möglich sein sollte bzw. wenn Sie den Termin vergessen haben, wird in der Regel die am Anfang der Beratung mit Ihnen vereinbarte Kostenbeteiligung für eine Beratungsstunde in Rechnung gestellt. Bei kurzfristig auftretenden Gründen, welche Sie daran hindern, Ihre Beratung wahrzunehmen, können Sie Ihren Berater, Ihre Beraterin auf eine entgegenkommenden Handhabung ansprechen.
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  • Brauche ich für eine Beratung bei Ihnen einen Krankenschein?
    Nein. Unser Angebot wird nicht durch das Gesundheitssystem der Krankenkassen finanziert. Deshalb gibt es bei uns auch keine Diagnosen und keine Psychotherapie, sondern Psychologische Beratung in schwierigen Lebenslagen und Krisen.
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  • Kann ich auch zur Eheberatung kommen, wenn ich mich vielleicht trennen will?
    Ja, wir helfen Ihnen weiter, wenn Sie über Trennung nachdenken oder mit einer Trennung bzw. Scheidung nicht fertig werden.
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  • Kann ich als Jugendlicher zur Beratung kommen, ohne dass meine Eltern was davon erfahren?
    Unsere Beratung für junge Menschen erfolgt vertraulich und ist kostenlos. Wir unterliegen der Schweigepflicht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Niemand erfährt ohne Dein Einverständnis etwas.
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  • Kann ich sicher sein, dass niemand etwas von dem erfährt, was in der Beratung besprochen wird?
    Unsere Beratung erfolgt vertraulich. Alle Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Niemand erfährt ohne Ihr Einverständnis etwas, es sei denn wir sind im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen dazu gezwungen (wenn z.B. ein Kindesmissbrauch vorliegt.)
    In Einzelfällen kann es fachlich notwendig sein, dass mit anderen Einrichtungen oder Ämtern zusammengearbeitet wird. Aber auch in diesen Fällen wird vorab mit Ihnen besprochen, ob und was an Informationen weitergegeben werden darf.
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  • Gilt die Schweigepflicht auch innerhalb der Kirche?
    Ja, die Schweigepflicht gilt auch innerhalb der Kirche im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
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  • Mir ist der christliche Aspekt in der Beratung wichtig.
    In jeder evangelischen und ökumenischen Beratungsstelle kann voller Vertrauen über Glaubens- und Sinnfragen gesprochen werden. Falls Ihnen dies besonders wichtig ist, sprechen Sie dies bei der Anmeldung an, damit das Sekretariat der Beratungsstelle Ihr Anliegen an  theologisch erfahrene und /oder gläubige BeraterInnen weitergeben kann.
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  • Ich bin nicht gläubig/ ich gehöre keiner Kirche an. Kann ich mich trotzdem bei Ihnen beraten lassen?
    Die Psychologische Beratung in evangelischer Trägerschaft ist ein offenes Hilfsangebot für Menschen in seelischer Not, ungeachtet ihrer kulturellen Prägung oder religiösen Orientierung.
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  • Ich will nicht gesehen werden wenn ich zur Beratung gehe. Muss ich mich da beraten lassen, wo ich wohne?
    Manchmal kommt für Sie als kirchlicher Mitarbeiter, als kirchliche Mitarbeiterin die Beratungsstelle an Ihrem Wohnort nicht in Frage, um selbst psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen. So z.B.
    - wenn Sie in der Öffentlichkeit bekannt sind
    - wenn Sie mit Mitarbeitenden der Beratungsstelle in anderem politischen oder beruflichen Kontext zu tun haben.
    Dann bieten wir an der Landesstelle Ehe- und Paarberatung sowie Lebensberatung in einem geschützten Rahmen an.
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  • Wenn in der Beratung etwas schief läuft. Wo kann ich mich beschweren?
    Sie können sich bei dem kirchlichen Träger der jeweiligen Beratungsstelle (Kirchenbezirk bzw. Kreisdiakonieverband oder aber der Landesstelle der Psychologischen Beratungsstellen in der Evangelischen Kirche in Württemberg beschweren.
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